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Projekt Kurzbeschreibung
Vernetztes Marketing für den Radfernweg Berlin-Usedom-Wolin-Stettin-Berlin

 

Ausgangslage

Initiiert durch die Kommunalgemeinschaft Pomerania e.V. und in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Technik und Gesellschaft an der Technischen Universität Berlin konstituierte sich Anfang 2003 eine Arbeitsgruppe “Fernradweg Berlin Usedom”. In der gemeinsamen Arbeit entschlossen sich die Landkreise Uckermark und Barnim aus Brandenburg, und die Landkreise Uecker-Randow und Ostvorpommern aus Mecklenburg-Vorpommern zusammen mit der Stadt Berlin den Fernradweg zwischen Berlin und Usedom aufzulegen. Gemeinsam wurde die Trassenführung festgelegt, der Zustand der Strecke aufgearbeitet, und die Planung der notwendigen Ausbauarbeiten in den einzelnen Landkreisen vorgenommen.

Zur Realisierung des Projektes „Vernetztes Marketing für den Radfernweg Berlin-Usedom-Wolin-Stettin-Berlin“ erhielten die genannten Projektträger in Brandenburg und MV Zuwendungen aus der Gemeinschaftsinitiative INTERREG IIIA.

 

Projektaktivitäten

1. Erstellung eines Marketingkonzeptes mit dem Schwerpunkt Vertriebs- und Mediaplan

- Vertriebs- und Werbeempfehlungen zur allseitigen Vermarktung des Fernradweges in den Bereichen Internet, Print und Promotion

- Analyse des Services und Informationsmöglichkeiten am Radweg (Zuarbeit durch Verbände), der Tourismusnachfrage hinsichtlich des Radweges Berlin-Usedom und dessen Anbindungsmöglichkeiten in Deutschland und Polen

- Zielgruppenbestimmung und Formulierung von konkreten, auch buchbaren Produktideen in Form von Produktbausteinen, angepasst an den deutschen und polnischen Reisemarkt

- Untersuchung der wirtschaftlichen Nachhaltigkeit der entwickelten Produktbausteine entlang des Radweges und Möglichkeiten der weiteren Bewerbung des Radweges durch Anzeigen, Sponsoring und anderes nach der Beendigung der Förderung

- ( Broschüren, Flyer, Internetpräsentation, Messen, Promotiontouren, Versand, Anzeigenschaltung oder Ähnliches)

- Logo-Entwicklung

2. Externe Projektkoordinierung

- Koordinierung der Abstimmungen zwischen den Projektträgern und Projektakteuren in Vorpommern, Brandenburg und Polen (Landkreise, Tourismusverbände und –vereine, Leistungsträger, Interessensgemeinschaften etc.)

- Unterstützung bei der Einhaltung rechtlicher Rahmenbedingungen während der Realisierung

- inhaltliche Zuarbeiten bei Entwicklung des Marketingkonzeptes und Unterstützung der organisatorischen und technischen Vorbereitung der Workshops mit den Akteuren vor Ort, der Arbeitstreffen u.a.

- Mithilfe bei der Beschreibung der Verknüpfungsmöglichkeiten mit örtlichen Radwegen und dem Stettiner Haff-Rundweg unter besonderer Beachtung der polnischen Bezüge

- Koordinierung und inhaltliche Zuarbeit sowie Beschaffung von Bildmaterial für Informations- und Werbemittel im Print- und Onlinebereich sowie bei den anderen Werbemaßnahmen ( Broschüren, Flyer, Internetpräsentation, Messewerbung, Promotiontouren, Vertrieb, Anzeigenschaltung oder Ähnliches)

- Zusammenarbeit mit Grafikern und Druckereien

- Regelmäßige Öffentlichkeitsarbeit über Projektverlauf und Angebote aus dem Projekt

3. Inhalt, Gestaltung und Druck (inkl. Übersetzung und Vertrieb)

- Imagebroschüre

- Flyer für Etappen des Radweges

4. Ergänzung von Radwegeschildern

5. Vermarktung des Radweges

- Internetpräsentation

- Verlinkungen zur Bewerbung des Radweges

- Messe und Promotion

- Anzeigenschaltung

- Versand und Vertrieb

- Erwerb von zwei einfachen Werbeträgern zur Präsentation auf Messen u.a.

 

Projektziele

Das wichtigste Ziel des Projektes ist die Stärkung der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit durch die Förderung und Bewerbung eines nachhaltigen Rad-Tourismus längs der Trasse mit besonderer Berücksichtigung grenzüberschreitender Wirtschaftskreisläufe und einer stabilen Zusammenarbeit zwischen den Regionen.

Der wachsende Touristenstrom soll zu einer Erhöhung der Attraktivität, besonders der ländlichen Regionen, führen und damit auch der Stärkung der regionalen Identität dienen.

Dazu soll die zu entwickelnde länderübergreifende Netzwerkarbeit im Marketing entlang des Radweges Berlin - Usedom in der Zukunft maßgeblich beitragen.

Die dabei beabsichtigte Initiierung von kleinen und mittleren Unternehmen, vor allem im Dienstleistungssektor, soll zur Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen führen.

Den Radfahrer auf der geplanten Route von Berlin nach Usedom über die deutschen Regionen zu leiten und in Ahlbeck wahlweise nach Swinemünde bzw. Heringsdorf abbiegen zu lassen ist genauso zu berücksichtigen, wie die Nutzung von Routen auf der polnischen Seite der Euroregion Pomerania.


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Projekt Radweg Berlin Usedom - Wollin Stettin Gefordert durch Interreg IIIA Mittel in der Euroregion Pomerania

 
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