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Schorfheide - Prenzlau, ca. 35 km
Etappe 4

Hügel und Hügelketten, kleine Dörfer, zahllose Seen, Alleen und Hecken – so zeigt sich die Uckermark, der nördliche Landstrich Brandenburgs. Weit spannt sich der Himmel darüber. Vorbei an den beiden Uckerseen, weist auf den letzten Kilometern die doppeltürmige Marienkirche den Weg in den Hauptort der Uckermark, Prenzlau.


Wer in der Uckermark unterwegs ist, wird sich in die Landschaft verlieben. Hügel und Hügelketten, mal schroffer, mal flacher, dazwischen Seen und Bäche, schattige Alleen und Dörfer, in deren Mitte die Kirche steht – meist eine Feldsteinkirche, ein Jahrhunderte alter, von Menschenhand aufgeschichteter Teil der gewachsenen Landschaft. Besonders nach der Ernte im Herbst, wenn die Äcker gepflügt sind, zeigt sich die Uckermark in ihrem eigentümlichsten Gesicht – ungeschminkt sozusagen.

Plötzlich saust ein Zug vorbei und bringt die Gegenwart zurück: Der Usedom-Express. Ob die Bahnfahrer beim Blick aus dem Zugfenster eine Ahnung haben, was sie auf dem Weg zur Ostsee verpassen? Am Oberuckersee rückt die Bahn dicht an den Radfernweg heran. Der See ist ein Ferienparadies mit hübschen Badestellen, einem Campingplatz und viel Urlaubsatmosphäre. Die hat der Unteruckersee übrigens auch. Vom Radweg oberhalb des Sees tun sich einzigartige Ausblicke auf – sie werden beherrscht von einer doppeltürmigen Kirche am Ende des Sees: Der Kirche St. Marien in Prenzlau. Seit dem Mittelalter weist sie den Weg nach Prenzlau, der Hauptstadt der Uckermark. Für die Prenzlauer ist es der zu Stein gewordene Wille, ihren Bürgerstolz zu zeigen, für die Fachleute der Gipfel der norddeutschen Backsteingotik. Ein Wunderwerk der Architektur ist der Ostgiebel, ungewöhnlich filigran und dennoch monumental. Es ist wohlgemerkt einzig und allein gebrannter Ton, aus dem dieses Wunderwerk besteht, und es gibt wohl keinen, der sich seinem Bann entziehen kann.

 

HINWEIS:

Leider sind noch nicht alle Abschnitte des Radweges auf dieser Etappe im geplanten Zustand bzw. normgerecht ausgeschildert. Wir möchten Sie daher darauf aufmerksam machen, dass an längeren Bauabschnitten in der Uckermark noch gebaut wird oder der Bau bevorsteht.

Auf dem Abschnitt Blumberger Mühle bis Peetzig: Baubeginn 03.09.07, Fertigstellung Ende November 2007. Eine Umleitung ist ausgeschildert.

Für den Streckenabschnitt Steinhöfel – Stegelitz bestehen derzeit, aus naturschutzrechtlichen Gründen, Probleme mit der Streckenführung, so dass längerfristig mit Behinderungen bzw. schlechter Wegführung zu rechnen ist.

 

Zum Streckenverlauf


Eine Auswahl an empfehlenswerten Besichtigungspunkten entlang der Strecke

Essen, Trinken & Shoppen auf Etappe 4

Serviceangebote auf Etappe 4

Bett & Bike - Unterkünfte, Hotels, Campingplätze und Empfehlungen

Neuralgische Punkte
Von Steinhöfel nach Stegelitz (ca. 6 km)

Hinter dem Ortsausgang Steinhöfel ging ein Wegweiser kaputt. Man weiss nicht, wie man nach Stegelitz fahren soll. Hat man die Rechtsbiege genommen, gibt es bald das nächste Fragezeichen. Kurzum: der Weg nach Stegelitz ist sehr schlecht ausgeschildert. Die Beschaffenheit des Wegs von der Autobahn nach Stegelitz ist schlecht.


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