Schattiger Wald, durch den sich eine kleine Straße in vielen Kurven und sanftem Auf und Ab schlängelt. Später eine Lichtung, in deren Mitte eine Ansammlung von Häusern rund um die kleine Kirche: Parlow. Dicht daneben der große, restaurierte Speicher mit Gasthof und Regionalladen. Dann wieder Wald. Und wieder eine kurvige Straße. Schließlich ein etwas stärkerer Anstieg. Aber nur kurz, dann taucht ein eigenartiges Gebilde auf. Noch eine Kurve, dann ist es erreicht: Es ist der Taubenturm von Glambeck. Vor dem roten Backsteinbauwerk mit dem Kegeldach haben ein paar Radfahrer die Beine hochgelegt und beobachten die Schwalben am Himmel. Sie kreisen um den kleinen Turm, der Besuchern offen steht. In der nahe gelegenen, schlichten Fachwerkkirche erklingen ganzjährig Konzerte. Die Kirche wurde obendrein zur Fahrradkirche erklärt. Das passt, der Radfernweg führt direkt daran vorbei. Das Gotteshaus ist ebenso Ziel der Radler wie der Radler-Point nebenan, wo große Bäume zum Rasten einladen.
An den Blumberger Fischteichen weitet sich der Blick. Das Wasser der Teiche scheint den Weg fast zu umspülen. Am Ende der Wasserlandschaft lockt das Informationszentrum des Naturschutzbundes Deutschland mit vielfältigen Angeboten: Beobachtungen in der Natur, Führungen und einer reizvollen Ausstellung.
Den besonderen Abschluss sollte sich dann keiner entgehen lassen: Ein kurzer Abstecher auf dem Uckermärkischen Radrundweg nach Angermünde. Schon von weitem spiegelt sich die historische Altstadt im Mündesee. Markant sind die Kirchen des Mittelalters, die Marienkirche und die Klosterkirche. Kurzweilig ist es am Marktplatz, wo ein detailreiches Kunstwerk auf ungewöhnliche Weise aus der Stadtgeschichte erzählt. Und reizvoll sind die kleinen Gassen, die vielen restaurierten Wohnhäuser und die idyllischen Plätze.
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