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Sehenswürdigkeiten

St.-Annen-Kirche in Zepernick

Feldsteinkirche auf romanischen Grundmauern


Bernauer Stadtbefestigungsanlagen

Bestehen aus einem dreifachen Wall- und Grabensystem und einer Mauer aus Feldsteinen (14. Jh). Die Stadtmauer umschloss ursprünglich mit einer Länge von 1496 Metern den Stadtkern. Sie war damals acht bis zehn Meter hoch und mit 42 Lughäusern, zwei Rundtürmen und drei Stadttoren versehen. Reste der Lughäuser, Pulver- und Hungerturm sind noch vorhanden.


Henkerhaus in Bernau

Ca. 250 Jahre alt und war einst Wohnsitz des Scharfrichters. Heute gehört es zum Heimatmuseum und präsentiert Werkzeuge seiner ehemaligen Hausherren, unter anderem das Richtschwert aus dem 16. Jh. und einen Schandstein für zanksüchtige Weiber.


Steintor und Hungerturm

Von den drei Stadttoren gibt es heute noch das Steintor (östliches Ende der Berliner Straße). Durch zwei Wehrgänge ist es mit dem Hungerturm verbunden. Seit 1882 hütet man dort die Schätze der Vergangenheit (Heimatmuseum). Dazu gehören wertvolle Waffensammlungen, Zeugnisse alter Handwerkskunst sowie zahlreiche Schriften aus der Stadtgeschichte. Der Hungerturm kann seit 1994 bestiegen werden und bietet einen Ausblick auf die Stadt.


St.-Marien-Kirche

Die spätgotische Hallenkirche, 1519 geweiht, birgt in ihren Mauern Kunstwerke von unschätzbarem Wert, z.B. einen seltenen Flügelaltar mit Bildtafeln aus der Schule von Lukas Cranach d. Ä. und eine Triumphkreuzgruppe.


Kantorhaus

Das älteste noch vorhandene Wohnhaus (1582/83) der Stadt, in der Tuchmacherstraße, beherbergt die Musikschule.


Wolf-Kahlen-Museum

Das private Kunstmuseum ist den Medienkünsten gewidmet, die Wolf Kahlen in den 60er/70er Jahren mitbegründet hat.


Herz-Jesu-Kirche

Die einschiffige Hallenkirche wurde 1908 im Stil der norddeutschen Backsteingotik erbaut und war die Verwirklichung des Traums des jungen Priesters Ulitzka.


Sankt-Georgen-Hospital

Eine noch heute existierende Stiftung der reichen Tuchmachergilde aus dem Jahr 1328. Das Gebäude wurde von den Hussiten niedergebrannt und im 15. Jahrhundert wieder aufgebaut.


Ladeburg

In Ladeburg befinden sich einige wertvolle Baudenkmäler wie das ehemalige Zollhaus, das Doppelstubenhaus und eine Feldsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert.


Die Hoffnungstaler Anstalten Lobetal

1905 durch Pastor Friedrich v. Bodelschwingh gegründet, gehören sie heute zu den größten Sozialeinrichtungen des Landes Brandenburg. In Lobetal stehen Plätze für die Betreuung von alten, geistig und psychisch behinderten, anfalls-und suchtkranken Menschen zur Verfügung, außerdem Werkstätten, Kindertagesstätten, das Diakonische Bildungszentrum Lobetal und Ausbildungsmöglichkeiten.


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